Mit neuen Funktionen verbessert WinMOD V8 die Projektbearbeitung, Signalverarbeitung und Konfiguration von Simulationsmodellen. Zudem erleichtern die Erweiterungen die Arbeit mit Datenformaten und verschiedenen Systemfunktionen. Davon profitieren Anwendungen rund um Simulation, Digitalen Zwilling und Virtuelle Inbetriebnahme.
Highlights:
- Verbesserte Speicherung und Änderungserkennung von Fensterschemata
Die Auswahl eines Fensterschemas lässt sich jetzt über die Funktion Alles speichern sichern.
Auch beim Simulationselement BTN_01 wurde die Änderungserkennung erweitert.
Die Auswahl eines anderen Fensterschemas wird jetzt als Änderung erkannt. Dadurch werden Anpassungen an Fensterschemata bei der Bearbeitung von Simulationsprojekten besser berücksichtigt.
- Erweiterte Änderungserkennung und Rückgängig-Funktionen
Geforcte Signalelemente und geforcte Werte werden innerhalb eines Makros jetzt als Änderung erkannt und gespeichert. Zusätzlich lassen sich weitere Änderungen an Simulationselementen rückgängig machen. Diese Anpassungen werden ebenfalls bei der Änderungserkennung berücksichtigt. Das erleichtert die Nachbearbeitung von Simulationsmodellen und verbessert die Kontrolle über vorgenommene Änderungen.
- Verbesserte Zwischenablage und Mehrfachbearbeitung
WinMOD V8 bietet jetzt eine verbesserte Kompatibilität mit der Windows-Zwischenablage. Außerdem können Anwender mehrere Simulationselemente gleichzeitig bearbeiten. Dies betrifft die Eigenschaften Internes Format, Externes Format und grafisch verdrahtet. Dadurch reduziert sich der Aufwand bei wiederkehrenden Konfigurationsschritten.
- Erweiterte Signalverarbeitung und dynamische Zeiteingänge
Die Simulationselemente HIS_0x unterstützen jetzt das Wired-OR-Verhalten. Dabei schreiben die Elemente ihre zugehörigen Operanden nur unter bestimmten Bedingungen. Zusätzlich interpretiert WinMOD negative Zeitangaben bei Elementen mit dynamischen Zeiteingängen jetzt als 0. Dies gilt für *TL, *T, *TOn, *TOff und *Delay. Damit verbessert WinMOD V8 die Behandlung entsprechender Signal- und Zeitwerte.
- Optimiertes Kopieren und Einfügen von Simulationselementen
Bei DQF_01-Elementen bleibt die eingestellte Warteschlangenlänge beim Kopieren und Einfügen jetzt erhalten. Außerdem behält der Eingang C eines Simulationselements seinen Wert beziehungsweise Zustand beim Kopieren und Einfügen. Dadurch bleiben wichtige Einstellungen bei der Übernahme von Simulationselementen erhalten. Das reduziert manuelle Nacharbeiten und erleichtert die Erstellung umfangreicher Simulationsmodelle.
- Erweiterte Analogformate mit höherer Genauigkeit
Das interne Analogformat für Gleitkomma- und Festkommawerte unterstützt jetzt bis zu 15 Nachkommastellen. Dadurch lassen sich entsprechende Werte mit einer höheren Anzahl an Nachkommastellen konfigurieren. Zusätzlich wurde die Vorschau für den Logischen Wertebereich verbessert. Die Optimierung betrifft den Dialog Internes Analogformat Festkomma. Dies erleichtert die Kontrolle der eingestellten Wertebereiche bei der Konfiguration von Simulationsmodellen.
- Verbesserte Darstellung von 64-Bit-Digitalformaten
Bei internen 64-Bit-Digitalformaten zeigt das Eingabefeld Wertebereich jetzt die vollständige binäre Eingabe an. Dadurch können Anwender auch längere Binärwerte vollständig einsehen und kontrollieren. Das verbessert die Übersicht und erleichtert die Konfiguration entsprechender Digitalformate.
- Erweiterungen für X550 und A755
Das Projektfenster zeigt beim X550 jetzt komplexe Signaldatenstrukturen an. Dadurch erhalten Anwender eine bessere Übersicht über entsprechende Signalstrukturen innerhalb des Projekts. Zusätzlich unterstützt der A755 jetzt auch Zykluszeiten bis zu 1 ms. Damit erweitert WinMOD V8 die Einsatzmöglichkeiten für Simulationsanwendungen mit kurzen Zykluszeiten.
- Schreibgeschützte Operandeneigenschaften und verbesserte F1-Hilfe
Im RUN-Modus schützt WinMOD die Operandeneigenschaften Internes Format und Externes Format jetzt vor Änderungen. Dadurch bleiben diese Einstellungen während des RUN-Modus unverändert. Darüber hinaus verbessert WinMOD V8 die Registrierung der F1-Taste für alle Anwendungen. Somit können Anwender die zugehörige Hilfe zuverlässiger über die Tastatur aufrufen.
Die neuen Funktionen in WinMOD V8 verbessern zentrale Arbeitsabläufe bei der Projektbearbeitung und Signalverarbeitung. Gleichzeitig erleichtern sie die Modellpflege und erweitern die Möglichkeiten zur Konfiguration komplexer Simulationsprojekte. Damit unterstützt WinMOD weiterhin effiziente Softwaretests, Digitale Zwillinge und die Virtuelle Inbetriebnahme von Automatisierungssystemen.
Bei Fragen zu den neuen Funktionen oder Einsatzmöglichkeiten steht Ihnen unser Support-Team wie gewohnt gern zur Verfügung.