Virtuelle Inbetriebnahme
Getestete Automatisierungssoftware – damit Ihre Maschinen und Anlagen pünktlich starten.
Vermeiden Sie lange Inbetriebnahme- und teure Stillstandzeiten. Entdecken Sie, warum die Virtuelle Inbetriebnahme (VIBN) heute der wichtigste Meilenstein in der modernen Prozess- und Fabrikautomation ist.
- Individuelle Problemanalyse
- Vorstellung der passenden WinMOD-Lösungen
- Individuelles Leistungsangebot
Herausforderungen bei industrieller Projektabwicklung
Egal ob die realen Anlagenkomponenten pünktlich betriebsbereit installiert sind oder nicht, wenn komplexe Automatisierungssysteme erst während der finalen Montage vor Ort getestet werden, gerät der gesamte Zeitplan ins Wanken.
60 % aller Verzögerungen bei der Inbetriebnahme entstehen nachweislich durch unerkannte Software- und Logikfehler.
Ein falscher Parameter im Code führt auf der Baustelle nicht nur zu Verzögerungen, sondern im schlimmsten Fall zu realen Kollisionen und teuren Werkzeug- oder Maschinenschäden.
Tagelanges Fehlersuchen vor Ort verursacht hohe Reise- und Hotelkosten, bindet wertvolle Fachkräfte und droht durch Vertragsstrafen bei Lieferverzug die Marge aufzufressen.
Die Virtuelle Inbetriebnahme (VIBN) ist der Prozess, bei dem die Automatisierungssoftware einer Maschine oder Anlage an einem digitalen Verhaltensmodell – dem funktionalen Digitalen Zwilling – umfassend getestet werden.


Vom sequentiellen zu parallelem Engineering
Ihre Vorteile mit WinMOD
Physischer Anlagenaufbau und Software-Test laufen parallel. Das spart Projektlaufzeit und ermöglicht frühzeitige Planungskorrekturen.
Schutz vor Zerstörung durch Fehlsteuerung und Minimierung von Energie- und Materialressourcen.
Maschinen und Anlagen werden mit ausgereifter Software ausgeliefert. Das minimiert Stillstandzeiten und optimiert den laufenden Betrieb.
Schrittweise Softwareentwicklung mit gleichzeitigem Softwaretest bis zur vollständig lauffähigen Applikation und abschließender Virtueller Inbetriebnahme im Büro. Noch notwendige Inbetriebnahme Zeiten und Softwareanpassungen an realen Maschinen/Anlagen werden auf ein Minimum reduziert.
Risikolose Schulung von Bedien-, Service- und Inbetriebnahmepersonal am digitalen Zwilling.
Vor, während und nach realer Inbetriebnahme, ermöglicht der digitale Zwilling jederzeit weitere Anlagenoptimierungen.
Häufig gestellte Fragen
Was kostet eine virtuelle Inbetriebnahme?
Die Kosten für eine VIBN lassen sich nicht pauschal beziffern, da sie stark von der Größe und Komplexität der Simulation abhängen. Sie setzen sich im Wesentlichen aus zwei Faktoren zusammen:
Das WinMOD-Softwaresystem: Skaliert modular je nach realen Automatisierungssystemen und Technologieumfängen.
Der Engineering-Aufwand: Die Arbeitszeit für die Erstellung des digitalen Verhaltensmodells.
Die Investition startet bei kleineren Beträgen für einzelne Stationen, rentiert sich in der Praxis aber meist schon durch die erste vermiedene Inbetriebnahme-Verzögerung auf der Baustelle.
Wie läuft eine VIBN ab?
Die Virtuelle Inbetriebnahme läuft in einem klar definierten Drei-Schritt-Prozess ab:
- Zunächst wird die reale Anlage in einem digitalen Modell abgebildet.
- Anschließend wird die SPS mit der Steuerungssoftware verbunden, sodass die Anlagenabläufe virtuell simuliert und getestet werden können.
- Fehler sowie Optimierungspotenziale werden frühzeitig erkannt und behoben, bevor die Steuerung auf der realen Anlage eingesetzt wird.
Welche wirtschaftliche Rechtfertigung gibt es für VIBN?
Die wirtschaftliche Rechtfertigung (der ROI) der Virtuellen Inbetriebnahme lässt sich am besten über das Prinzip der radikalen Risikominimierung erklären. Jeder Fehler, der erst beim Kunden auf der realen Baustelle auffällt, kostet ein Vielfaches von dem, was seine Behebung im Büro gekostet hätte. Die Investition in eine WinMOD-Lizenz und die Zeit für den Modellaufbau amortisieren sich in der Praxis oft schon durch den allerersten verhinderten Anlagen-Crash.
Bei einer ganzheitlichen Betrachtung der Wirtschaftlichkeit beschränken sich die Vorteile nicht allein auf die Reduzierung von Reise- und Übernachtungskosten. Hier ist eine detaillierte Aufschlüsselung der Risiken, die durch WinMOD effektiv neutralisiert werden:
| Risikofaktor | Das reale Problem auf der Baustelle | Die wirtschaftliche Lösung durch Virtuelle Inbetriebnahme (bspw. mit WinMOD) |
| Testrisiken (Hardware) | Nicht ausreichend getesteter SPS-Code an echten Maschinen ist brandgefährlich. Fehlerhafte Steuerungslogik kann beispielsweise zu unerwarteten Bewegungsabläufen führen, wodurch Anlagenteile oder Werkstücke miteinander kollidieren und Schäden verursachen können. | Kostenlose Kollisionen: Im digitalen Zwilling geht nichts kaputt. Sie testen kritische Grenzbereiche und Not-Aus-Ketten absolut zerstörungsfrei und beliebig oft. |
| Menschliche Risiken | Inbetriebnehmer arbeiten vor Ort oft unter extremem Zeitdruck, leiden unter Jetlag oder Baustellenlärm. Ermüdung führt unweigerlich zu einer höheren Fehlerquote. Zudem ist das Arbeiten neben tonnenschweren, noch ungetesteten Maschinen ein enormes physisches Sicherheitsrisiko für das Personal. | Stressfreies Engineering: Der kritischste und fehleranfälligste Teil der Arbeit – das Debugging des Codes – wird in die ruhige, sichere und ergonomische Büroumgebung verlagert. Das schützt die Gesundheit und bindet Fachkräfte. |
| Versteckte Fehlerquellen | Moderne Anlagen bestehen aus zigtausenden I/O-Signalen. Ein simpler Dreher in der Sensorbelegung im E-CAD fällt mechanisch nicht auf, führt in der Software aber zum Systemstillstand. Auf der Baustelle beginnt dann die nervenaufreibende Nadel-im-Heuhaufen-Suche. | Maximale Transparenz: WinMOD visualisiert Signale und Logik in Echtzeit. Signalfehler werden durch die 3D-Simulation sofort sichtbar und können mit wenigen Klicks behoben werden, bevor das erste echte Kabel verlegt ist. |
| Finanzielle Risiken | Lieferverzug wird im Anlagenbau richtig teuer. Konventionalstrafen fressen bei Verzögerungen extrem schnell die komplette Projektmarge auf. Reale Inbetriebnahmen sind oft ein Flaschenhals, weil sie erst am Ende der Projektkette stattfinden können. | Terminsicherheit: Durch Concurrent Engineering müssen Programmierer nicht mehr warten, bis die Mechanik fertig verschraubt ist. Die Software wird parallel getestet, was die Durchlaufzeiten massiv verkürzt und den Auslieferungstermin sichert. |
Zusammenfassend: Die Virtuelle Inbetriebnahme ist wirtschaftlich gesehen keine reine „Simulations-Software“, sondern die effektivste Versicherungspolice gegen Vertragsstrafen, Hardwareschäden und Personalverschleiß, die ein Anlagenbauer heute abschließen kann.
Warum Virtuelle Inbetriebnahme? / Welche Vorteile bietet die Virtuelle Inbetriebnahme?
Die Virtuelle Inbetriebnahme bringt eine Zeitersparnis von bis zu 75 % bei der realen Inbetriebnahme auf der Baustelle. Die Kernvorteile beim Einsatz von WinMOD umfassen:
- Frühzeitige Fehlererkennung:Softwarefehler werden bereits entspannt im Büro gefunden und behoben, statt unter Zeitdruck auf der Baustelle.
- Massive Kostenreduktion:Sie vermeiden unvorhergesehene Verzögerungen beim Kunden, sparen teure Reisekosten für Last-Minute-Einsätze und eliminieren das Risiko von Hardwareschäden durch Kollisionen.
- Höhere Softwarequalität:Durch die unkomplizierte Simulation von Fehlerszenarien erreicht der Steuerungscode einen Reifegrad, der auf realen Maschinen aus Sicherheitsgründen gar nicht getestet werden könnte.
Lassen Sie sich jetzt beraten und lernen Sie WinMOD kennen. Wir prüfen Ihren Anwendungsfall, geben Ihnen Einblicke in die Software und beantworten Ihre Fragen – kostenlos & verpflichtungsfrei.